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Wer sind wir?

Die Plattform Lebendiges Salzburg ist ein offener und überparteilicher Zusammenschluss von Menschen und Organisationen. Das gemeinsame Ziel ist, die Lebensqualität in unserer Stadt zu bewahren und sie auf einen zukunftsfähigen Weg zu bringen.

 

Die Plattform Lebendiges Salzburg ist offen für Private, NGOs, Vereine, Initiativen, Institutionen und politische Parteien. Wir freuen uns über jede Unterstützung.

 

Plattform-Mitglieder:

Nein zum LOCH

NEIN ZUM LOCH – Kein Ausbau der Mönchsberggarage

Wir setzen uns entschlossen gegen ein völlig aus der Zeit gefallenes Projekt zur Wehr: dem seit vielen Jahren geplanten Ausbau der Mönchsberggarage. Dabei bauen wir auf dem seit 7 Jahren hartnäckig durchgezogenen und erfolgreichen Widerstand der „Bürgerinitiative Nein zum Ausbau der Mönchsberggarage“ auf.

 

Warum ein neues Loch bauen, wenn so viel dagegen spricht?

Die Stadtregierung verschreibt sich in ihren Zielen einer Verlagerung der Verkehrsströme weg vom Individualverkehr hin zu umweltfreundlichen, entlastenden Verkehrsmitteln wie ÖPNV, Fahrrad und Gehen. Ein Ausbau der Mönchsberggarage, noch dazu für 30 Millionen Euro, bewirkt genau das Gegenteil und steht in völligem Widerspruch zur eigenen Zielsetzung. 650 zusätzliche Stellplätze in der Innenstadt verstärken den Verkehr auf bereits überlasteten Straßen. Bewusst werden noch mehr Autos in die Stadt gelockt. Mehr Stau, noch mehr Lärm, noch mehr Abgase in großen Teilen unserer Stadt können nicht unsere Zukunft sein!

 

Bürger*innen-Begehren

Die Bevölkerung soll entscheiden

In Zeiten von Klimakrise, Overtourism und internationalem Trend zu autofreien Innenstädten ist ein Festhalten an mehr Parkplätzen im Zentrum nicht zeitgemäß. Die großen Parteien ÖVP und SPÖ sind dennoch nicht bereit, den Garagenbau im Herzen der Stadt auch nur zu hinterfragen. Es herrscht auch keine Bereitschaft, an der Oberfliche zumindest gleich viele Stellplätze zu reduzieren.

 

Die Plattform Lebendiges Salzburg sieht sich deshalb veranlasst, ein Bürger*innen-Begehren zum Garagenausbau zu initiieren und sammelt hierfür ab sofort Unterschriften. Erforderlich sind mindestens 2.000 gültige Unterschriften von in der Stadt Ansässigen.

 

Den Salzburgerinnen und Salzburgern soll die Mitsprache an diesem Jahrhundertprojekt ermöglicht werden. Damit verbunden sehen wir es als unsere Aufgabe, die Bevölkerung über die Auswirkungen einer größeren Garage zu informieren und aufzuklären. Denn bisher wurden der Bevölkerung viele Planungsdetails vorenthalten.

 

Ein Bürger*innen-Begehren nach dem Salzburger Stadtrecht ist zwar nicht bindend, übt aber bei einer entsprechenden Beteiligung doch politischen Druck aus, der nicht ignoriert werden kann.

 

Mehr zum Bürger*innen-Begehren unter FAQ

 
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